Zentralbibliothek

Bauzeit 1989-2001 / Leibnizstraße 9

Zwischen der Stille in den Lesesälen und dem studentischen Trubel des Foyers der Zentralbibliothek bewegen sich täglich Studierende aller acht Fakultäten. Mit ihrer Eröffnung 2001 wurde die Zentralbibliothek zum wichtigsten Dreh- und Angelpunkt ihrer Neugier.
Form und Funktion korrespondieren hier: Die gewaltige Masse von rund 2,4 Millionen Büchern ist in einem Gebäude beheimatet, dessen Grundriss dem eines aufgeschlagenen Buches nachempfunden ist. Der Schriftzug Manche Leuchten, wenn man sie liest der Künstlerin Elsbeth Arlt, der sich über die Ecke des Eingangsbereiches zieht, unterstützt dieses Gesamtkonzept. Hier erhält der ‚Buchrücken‘ seinen ‚Titel‘. Die drei gespaltenen, strahlenförmigen Segmente wirken aus der Aufsicht wie fallende Buchseiten, welche das Wissen verschiedenster Themenbereiche bewahren. Von dieser Fülle an Literatur profitieren nicht nur die Studierenden der CAU, sondern jeder hat die Möglichkeit in der Zentralbibliothek ein Buch in die Hand zu nehmen und die Neugier nach Wissen zu befriedigen.

Autorin
Elisa Schermer

 

Literatur

Beuckers, Klaus Gereon: Gebaute Bildungspolitik. Die architektonische Entwicklung der CAU, in: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: 350 Jahre Wirken in Stadt, Land und Welt, hg. v. Oliver Auge, Kiel 2015, S. 175-215.

Werner, Jörg / Wolf, Cornelius: Universitätsbibliothek Kiel, in: Wettbewerb aktuell (2002), S. 115-118.

www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Uni-Bibliothek_Kiel_wird_eingeweiht_8815.html [28.09.2017]

Bildnachweis
Jürgen Haacks / Uni Kiel